Bei Google in Hameln gefunden werden: Unternehmensprofil Schritt für Schritt
Die 3 Hebel für lokale Sichtbarkeit
- Relevanz
Passen Kategorie, Leistungen und Texte zu dem, was gesucht wird?
- Entfernung
Wie nah ist dein Standort oder Einzugsgebiet an der suchenden Person?
- Bekanntheit
Wie viele und wie gute Bewertungen, Erwähnungen und Links hast du?
Diese drei Faktoren nennt Google selbst für die lokalen Ergebnisse. Auf die Entfernung hast du wenig Einfluss – auf Relevanz und Bekanntheit sehr wohl.
Unternehmensprofil einrichten – Schritt für Schritt
- Auf business.google.com mit einem Google-Konto anmelden, das dem Unternehmen gehört (nicht dem Praktikanten).
- Firmennamen genau so eintragen, wie er im Impressum steht – ohne zusätzliche Suchbegriffe wie „Webdesign Hameln“. Das verstößt gegen die Richtlinien.
- Die passende Hauptkategorie wählen und weitere Kategorien ergänzen.
- Adresse angeben – oder, wenn keine Kunden zu dir kommen, die Adresse ausblenden und ein Einzugsgebiet festlegen.
- Telefonnummer und Website hinzufügen.
- Das Profil bestätigen. Google entscheidet, wie: per Video, Telefon, E-Mail oder Postkarte.
Das Profil vervollständigen
- Öffnungszeiten, inklusive Feiertagen
- Leistungen mit kurzen Beschreibungen
- Beschreibung des Unternehmens (bis 750 Zeichen), mit Ort und Kernleistungen
- Echte Fotos: Team, Betrieb, Fahrzeuge, Projekte – keine Stockfotos
- Logo und Titelbild
- Regelmäßige Beiträge, z. B. neue Projekte oder Aktionen
- Attribute wie „barrierefreier Eingang“, wo zutreffend
Bewertungen bekommen – fair und rechtssicher
Bewertungen sind einer der stärksten lokalen Faktoren – für Google und für KI-Antworten. Frag nach jedem abgeschlossenen Auftrag, zum Beispiel per E-Mail mit direktem Link oder per QR-Code auf der Rechnung.
Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele für Bewertungen sind nach Google-Richtlinien verboten und können wettbewerbswidrig sein.
Wer nur ausgewählte Kunden um eine Bewertung bittet („Review Gating“), verstößt gegen die Google-Richtlinien.
Fake-Bewertungen sind unlauter und werden von Google gelöscht – im schlimmsten Fall mit Warnhinweis auf dem Profil.
Website und Profil zusammenspielen lassen
- Gleicher Name, gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer wie im Profil (auf Englisch „NAP“)
- Eigene Seiten für jede Leistung und – wenn sinnvoll – für die wichtigsten Orte im Einzugsgebiet
- Strukturdaten (LocalBusiness) mit Adresse, Telefon und Öffnungszeiten
- Ein Link vom Profil auf die passende Seite, nicht nur auf die Startseite
Branchenverzeichnisse: welche sich lohnen
Verzeichnisse bringen selten viele Besucher, bestätigen aber deine Daten – für Google und für KI-Systeme. Wichtig sind Vollständigkeit und gleiche Schreibweise:
- Bing Places (Grundlage für Microsoft Copilot und andere KI-Suchen)
- Apple Business Connect (Apple Karten, Siri)
- Das Örtliche, Gelbe Seiten, Das Telefonbuch, 11880
- Branchenspezifische Portale und Kammern, z. B. IHK, Handwerkskammer, Ärzteverzeichnisse
Häufige Fragen
01Kostet das Google-Unternehmensprofil etwas?
Nein, es ist kostenlos. Vorsicht bei Anrufen, die eine kostenpflichtige „Google-Eintragung“ anbieten – das ist nicht Google.
02Ich habe kein Ladengeschäft – brauche ich trotzdem ein Profil?
Ja. Du kannst die Adresse ausblenden und stattdessen ein Einzugsgebiet angeben, etwa Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden.
03Wie viele Bewertungen brauche ich?
Es gibt keine feste Zahl. Wichtiger als die Menge sind regelmäßige, aktuelle und ehrliche Bewertungen mit aussagekräftigem Text.
04Kann ich negative Bewertungen löschen lassen?
Nur wenn sie gegen Google-Richtlinien verstoßen, etwa bei Beleidigungen oder wenn der Bewertende nie Kunde war. Sonst hilft eine sachliche öffentliche Antwort.
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