Website für Vereine: günstig, pflegeleicht und rechtssicher
Was auf eine Vereinswebsite gehört
- Wer ihr seid: Zweck, Geschichte, Ansprechpartner mit Foto
- Termine und Trainingszeiten – aktuell, sonst lieber weglassen
- Mitmachen: Probetraining, Mitgliedsantrag, Beiträge
- Neuigkeiten aus dem Vereinsleben, gern mit Bildern
- Sponsoren und Partner – mit Link, das freut sie
- Kontakt: E-Mail, Telefon, Anfahrt zum Vereinsheim oder Sportplatz
- Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis
Pflegeleicht für Ehrenamtliche
Die meisten Vereinsseiten veralten nicht, weil niemand will, sondern weil nur eine Person weiß, wie es geht. Plane deshalb von Anfang an mit:
- Rollen statt Einzelkämpfer: Der Vorstand, die Jugendabteilung und die Pressewartin bekommen eigene Zugänge mit passenden Rechten.
- Feste Bausteine: Termine und Neuigkeiten werden in Formulare eingetragen, das Layout bleibt immer gleich.
- Übergabe: Zugänge, Domain und Hosting laufen auf den Verein, nicht auf eine Privatperson.
- Kurze Anleitung: Eine Seite Dokumentation reicht, damit der nächste Vorstand weitermachen kann.
Impressum für Vereine
Auch ein Verein braucht in der Regel ein Impressum. Hinein gehören:
- Vollständiger Name des Vereins mit „e. V.“
- Anschrift (Vereinssitz, kein Postfach)
- Vertretungsberechtigter Vorstand nach § 26 BGB, mit Namen
- Registergericht und Vereinsregisternummer
- E-Mail-Adresse und eine weitere schnelle Kontaktmöglichkeit, zum Beispiel Telefon
- Verantwortliche Person für redaktionelle Inhalte, wenn ihr regelmäßig Berichte veröffentlicht
Fotos, Mitglieder und Datenschutz
Bilder vom Sommerfest machen eine Vereinsseite lebendig – sind aber auch die häufigste Fehlerquelle.
Erkennbare Personen nur mit Einwilligung zeigen. Am einfachsten: eine Foto-Einwilligung im Mitgliedsantrag, die man jederzeit widerrufen kann.
Hier brauchst du die Einwilligung der Eltern. Im Zweifel lieber Bilder von hinten oder aus der Ferne.
Namen, Geburtstage oder Ergebnislisten gehören nicht ungefragt ins Netz. Interne Infos besser per E-Mail oder geschütztem Bereich.
Videos, Karten, Spenden-Knöpfe oder Social-Media-Feeds laden oft Daten von fremden Servern. Sie brauchen eine Einwilligung über das Cookie-Banner.
Was eine Vereinswebsite kostet
| Lösung | Kosten | Passt, wenn … |
|---|---|---|
| Baukasten, selbst gebaut | ca. 10–40 € im Monat | jemand im Verein Zeit und Lust hat |
| Onepager von der Agentur | bei uns ab 990 € netto einmalig | ihr professionell auftreten wollt, aber wenig Inhalt habt |
| Mehrere Seiten mit Terminen und News | bei uns ab 1.990 € netto einmalig | mehrere Abteilungen regelmäßig berichten |
| Monatspaket: Technik, Recht, Sicherheit | ab 99 € im Monat | niemand im Verein Updates machen soll |
Alle Pakete stehen auf unserer Preisseite. Für Vereine finden wir oft eine Lösung, bei der ihr Inhalte selbst pflegt und wir uns nur um Technik und Sicherheit kümmern.
Muss eine Vereinswebsite barrierefrei sein?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz greift vor allem, wenn Verbraucher online etwas kaufen oder buchen, etwa Tickets oder Kurse. Viele Vereine fallen zudem als Kleinstunternehmen unter die Ausnahme. Trotzdem lohnt sich Barrierefreiheit gerade im Verein: Eure Mitglieder sind jung und alt, mit und ohne Einschränkung. Mehr dazu im BFSG-Check.
Häufige Fragen
01Braucht ein kleiner Verein ein Impressum?
In der Regel ja. Name, Anschrift, vertretungsberechtigter Vorstand, Vereinsregister und Kontakt gehören hinein.
02Dürfen wir Fotos vom Vereinsfest zeigen?
Erkennbare Personen nur mit Einwilligung, bei Kindern mit Einwilligung der Eltern. Am einfachsten über eine Foto-Einwilligung im Mitgliedsantrag.
03Wer sollte die Domain besitzen?
Immer der Verein, nicht eine Privatperson. Sonst wird es beim Vorstandswechsel schwierig.
04Können wir die Website selbst pflegen?
Ja. Wir richten Termine und Neuigkeiten so ein, dass Ehrenamtliche sie ohne Technikwissen eintragen können.
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