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WordPress oder Baukasten (Wix, Jimdo)? Ein ehrlicher Vergleich

Kosten & AblaufStand: November 20267 Min. Lesezeitvon Markus Rosensky

Der Vergleich auf einen Blick

KriteriumBaukasten (Wix, Jimdo …)WordPress
StartSofort, ohne VorwissenEinrichtung nötig – meist mit Agentur
KostenMonatliche Miete, ca. 10–40 €Einmalige Erstellung + Hosting und Wartung
UnabhängigkeitGebunden an den AnbieterFrei: Hosting, Agentur und Design wechselbar
UmzugInhalte lassen sich meist nicht vollständig mitnehmenKomplett exportierbar
DatenschutzAbhängig vom Anbieter und seinen ServernSelbst steuerbar, z. B. alles lokal
SEO und KI-SuchenGrundfunktionenVolle Kontrolle über Struktur, Tempo, Strukturdaten
FunktionenWas der Anbieter anbietetNahezu unbegrenzt durch Plugins
PflegeAnbieter kümmert sich um TechnikUpdates nötig – am besten mit Wartungsvertrag

Wann ein Baukasten reicht

  • Du willst die Seite komplett selbst bauen und pflegen.
  • Es geht um eine kleine Visitenkarte, die nicht wachsen muss.
  • Gefunden werden bei Google ist nicht dein Hauptziel.
  • Du hast mehr Zeit als Budget.

Wann WordPress besser ist

  • Deine Website soll Anfragen bringen und bei Google und in KI-Antworten auftauchen.
  • Du brauchst Funktionen wie Terminbuchung, Stellenanzeigen, Mehrsprachigkeit oder Shop.
  • Datenschutz soll sauber sein: Schriften lokal, nichts lädt vor der Einwilligung von fremden Servern.
  • Barrierefreiheit soll wirklich umgesetzt werden – nicht nur per Overlay.
  • Du willst unabhängig bleiben und nicht bei jedem Preisaufschlag mitgehen müssen.

Die versteckten Kosten beim Baukasten

Die Monatsmiete wirkt günstig, summiert sich aber: Bei 25 Euro im Monat zahlst du in fünf Jahren 1.500 Euro – ohne dass dir die Website gehört. Dazu kommt deine eigene Zeit für Aufbau, Texte und Pflege. Und wenn der Anbieter die Preise erhöht oder Funktionen streicht, kannst du kaum ausweichen.

Ehrlich gesagt: die Nachteile von WordPress

  • WordPress braucht regelmäßige Updates – ohne Pflege wird es unsicher.
  • Zu viele Plugins machen die Seite langsam. Weniger ist mehr.
  • Die Ersteinrichtung kostet mehr als ein Baukasten-Abo.

Deshalb bauen wir schlank (Divi, wenige geprüfte Plugins) und bieten Betreuung an, die Updates, Backups und Sicherheit übernimmt.

Umzug vom Baukasten zu WordPress

  1. Bestandsaufnahme: Welche Seiten, Texte und Bilder gibt es, welche Adressen werden bei Google gefunden?
  2. Inhalte sichern – bei Baukästen oft per Hand, weil es keinen vollständigen Export gibt.
  3. Neue Website auf einer Testumgebung aufbauen.
  4. Domain umziehen und alle alten Adressen per 301-Weiterleitung auf die neuen umleiten.
  5. Search Console prüfen und das Baukasten-Abo erst danach kündigen.

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Häufige Fragen

01

Ist WordPress kostenlos?

Die Software ist kostenlos. Kosten entstehen für Hosting, Domain, Design, Premium-Erweiterungen und die Pflege.

02

Kann ich WordPress selbst bedienen?

Ja. Texte, Bilder und Termine kannst du nach einer kurzen Einweisung selbst ändern. Technik und Updates übernehmen wir auf Wunsch.

03

Ist ein Baukasten schlechter für Google?

Nicht automatisch. Aber du hast weniger Kontrolle über Ladezeit, Struktur und Strukturdaten – genau das macht bei umkämpften Suchbegriffen den Unterschied.

04

Was kostet der Umzug vom Baukasten?

Das hängt vom Umfang ab. Eine kleine Website ziehen wir meist im Rahmen eines unserer Pakete um, inklusive Weiterleitungen.

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